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Celesio kann Ergebnis verbessern


23.03.2011
aktiencheck.de

Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Der Pharmagroßhändler Celesio AG (ISIN DE000CLS1001 / WKN CLS100) konnte im abgelaufenen Fiskaljahr einen Umsatz- und Ergebnisanstieg ausweisen.

Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 23,28 Mrd. Euro über dem Vorjahreswert von 21,50 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich auf 699,2 Mio. Euro (Vorjahr: 627,6 Mio. Euro). Der Zuwachs von 11,4 Prozent (in lokaler Währung 7,7 Prozent) ist vor allem der positiven Entwicklung des Geschäftsbereiches Pharmacy Solutions zu verdanken. Dieser profitierte von der Mehrheitsübernahme des brasilianischen Großhändlers Panpharma und einem guten operativen Wachstum. Beim Vorsteuerergebnis wurde ein Anstieg auf 409,3 Mio. Euro verzeichnet, nach 119,5 Mio. Euro im Vorjahr. Bereinigt um Einmaleffekte verzeichnete man beim Vorsteuergewinn einen Anstieg auf 454,0 Mio. Euro (Vorjahr: 403,6 Mio. Euro). Unter dem Strich wurde ein Nettogewinn von 265,0 Mio. Euro verzeichnet, nach 6,5 Mio. Euro im Vorjahr. Der um Einmaleffekte bereinigte Nettogewinn lag mit 309,1 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 282,4 Mio. Euro.


"In einem herausfordernden Umfeld ist es uns gelungen, unsere operative Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Trotz neuer staatlicher Belastungen in Höhe von 78 Mio. Euro konnten wir unser operatives Ergebnis deutlich steigern", so der Vorstandsvorsitzende Fritz Oesterle. "Gleichzeitig haben wir die finanzielle Basis des Konzerns gefestigt. Das schafft Spielräume für die weitere Umsetzung unseres Wachstumsprogramms Agenda 2015."

In den kommenden beiden Jahren rechnet Celesio mit einem anhaltenden Kostendruck auf die staatlichen Gesundheitssysteme und entsprechenden Einschränkungen bei den staatlich getragenen Gesundheitsausgaben. Daher dürften 2011 neue staatliche Maßnahmen das Ergebnis belasten, insbesondere im britischen Apothekengeschäft. "Wir erwarten, dass unser organisches Wachstum und unsere bestehende Kraft zur Kompensation staatlicher Maßnahmen in Verbindung mit unseren Initiativen zur Verbesserung der Profitabilität im Rahmen der Agenda 2015 diese Effekte weitestgehend kompensieren", so Oesterle. Neben diesen staatlichen Maßnahmen werden bei Umsatz und EBITDA strukturelle Effekte aus im Jahr 2010 erfolgten Portfoliomaßnahmen sichtbar werden. Darüber hinaus kann die Entwicklung von staatlichen Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich antizipiert werden.

Damit ist die Gesamtentwicklung des Konzern-EBITDA in den Jahren 2011 und 2012 insgesamt noch mit Unsicherheit behaftet, auch wenn Celesio im Jahr 2012 weiter steigende Ergebnisbeiträge aus den Agenda 2015-Initiativen erwartet.

Die Aktie von Celesio notierte zuletzt bei 17,36 Euro. (23.03.2011/ac/n/d)



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